Mittwoch, 28. November 2012

15.

Ich sah an mir herab und ich fühlte nur noch Schmerz,
er saß ganz tief in meinem Herz,
die Klinge in meiner Hand,
der Blick an die Wand,
Ich habe es schon wieder getan,
das Blut floss langsam und klar wie Tränen und tropft von meinem Arm,
ich wollte dies doch gar nicht.
Jedes mal zog ein Gefühl der Hilflosigkeit in mir hoch und raubt mir das Gedächtnis,
ich spüre in mir eine seltsame Macht,
ich weiß weder ein noch aus,
von Mal zu Mal wird es schlimmer und ich kann es nicht steuern.
Ich ging ans Fenster und schaute lange in die Ferne,
beschloss es wieder in den Griff zu bekommen, 
doch der Wille hielt nicht lange an.
Angst, Hilflosigkeit, Trauer, Panik machte sich wieder in mir breit.
Ich hasse mich, ich hasse das Leben!
Doch Schmerz und Blut Können mir Trost geben.



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen